
Spargel. Der König der Gemüse!
Ja, so schnell geht es! Schon ist wieder Spargelsaison. Noch nicht beim einheimischen Spargel, aber Importspargel ist schon erhältlich.
Für viele ist das alljährliche Spargelessen Pflicht. Selbst zubereiten ist zwar ganz einfach aber viele lassen sich von den innovativen Kreationen der Restaurants gerne verführen.
Klassisch wird Spargel gerne mit einer feinen Sauce Hollandaise serviert. Dazu kleine Kartoffeln, Schinken oder ein Stück zartes Fleisch vom Grill.
Da wären wir schon beim eigentlichen Thema!
Die Sauce Hollandaise!
Was hat es mit dieser Sauce auf sich?
Als die Holländer sich von der Spanischen Besetzung im 17. Jahrhundert befreit hatten, stiegen sie zur Weltmacht auf. Den schnellen Reichtum investierten sie im Land. Es wurden Deiche gebaut und damit landwirtschaftlich nutzbares Land geschaffen. Die Innovationskraft der Holländer spornte auch die Rinderzüchter an. Diese Rinder gaben mehr Milch als alle anderen auf dem Kontinent. Während überall in Europa nur Bauern und Sennen von der feinen Butter probieren durften, kannten die meisten des Volkes Butter in ihrer reinen Form nicht. Die Butter wurde sofort eingekocht, um sie haltbar zu machen.
Es galt als etwas Besonderes, sich Butter leisten zu können
Die Holländer machten die Butter mit Salz etwas besser haltbar und exportierten diese in alle Länder Europas. Es galt als etwas Besonderes, sich Butter leisten zu können, und zeigte dies auch in Form von kunstvoll hergestellte Butterfiguren.
Man begann aber auch, Saucen anstatt mit Mehl mit Butter herzustellen.
Entstanden ist sie vermutlich in Frankreich
Somit entstand die Sauce Hollandaise. Entstanden ist sie vermutlich in Frankreich. Der Name deutet wohl auf die hohe Qualität holländischer Butter hin. Sie gilt als eine der Grundsaucen und wird als besonders leicht empfunden, obwohl sie doch viel Fett enthält. Fett ist aber als Geschmacksträger bekannt und beliebt. Also, was soll's?
Viel Genuss mit dieser besonderen Sauce zu zarten Spargeln!
Eure Gioia!